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Mentor aus der Wissenschaft – modell+form 3/17

Mentor aus der Wissenschaft

Die KV Schneppenheim GmbH geht andere Wege

2020 steht das fünfzigjährige Jubiläum an: Seit 1970 existiert die Kunststoffverarbeitung (KV) Schneppenheim aus Pulheim bei Köln. Es ist ein Familienunternehmen im besten Sinne, seit 2015 arbeitet mit Carina Schneppenheim die dritte Generation aktiv im Unternehmen mit. Die studierte Betriebswirtin setzt unter anderem auf eine starke Verzahnung zwischen Wissenschaft und Praxis.  

Carl-Heinz Schneppenheim; Modellbau, Gießerei, Styropor, Modelle, EPS

Geschäftsführer Carl-Heinz Schneppenheim

Ein Rundgang durch die Räumlichkeiten der Kunststoffverarbeitung (KV) Schneppenheim im rheinischen Pulheim. Große Räume, hochmoderne Technik in Form von CNC-Zentren, an jedem Arbeitsplatz ein Computer, an  vielen Stellen lagert Styropor, das auf seine Verarbeitung wartet – es sieht aus wie in vielen anderen hochtechnisierten Betrieben der Branche. Carina Schneppenheim kennt die Räumlichkeiten bestens seit ihrer Kindheit, aber dass sie dort mal ihre berufliche Zeit verbringen würde, stand ursprünglich nicht auf dem Programm.

1970 gründete Matthias Schneppenheim das gleichnamige Unternehmen. Sohn Carl-Heinz Schneppenheim der jetzige Geschäftsführer, wuchs quasi mit dem Betrieb auf, übernahm ihn später und wandelte ihn 2000 in eine GmbH um. Die Firma plant und baut Modelle für Kunden aus den Bereichen Automobil, Werkzeug, Maschinenbau und Sondermaschinenbau, der größte Schwerpunkt ist aber immer noch der Gießereimodellbau. Dienstleistungen sind unter anderem die technische Beratung bei Projekten, Konstruktion, Design, Digitalisierung und Umwandlung von Vektorbasierten Dateien, Form- und Sonderzuschnitte, Fräsarbeiten für diverse Materialien sowie der Handel mit Guss. Insgesamt verfügt die KV Schneppenheim am Standort Pulheim über eine Produktionsfläche von rund 2500 m². Herzstück des Maschinenbereiches sind vier CNC-Maschinen mit maximalen Verfahrbereichen von 5000 mm x 2700 mm x 1200 mm. Das Unternehmen verarbeitet hauptsächlich Expandiertes Polystyrol (EPS) oder Styropor, Extrudiertes Polystyrol (XPS) oder Styrodur, Polyurethan-Hartschaum (PU), Expandiertes Polypropylen (EPP) sowie diverse weiche und harte Schaum- und Kunststoffe.

EFQM Validierung C2E am 11.11.2016, Wissenschaft, Mentor

Nach der erfolgreichen EFQM-Validierung C2E (v.l.n.r.) Carl-Heinz Schneppenheim, Carina Schneppenheim sowie Prof. Dr. Ralf. Neuhaus und Mona Muckel von der Hochschule Fresenius

Familie mit Werten

Ein weiteres Standbein ist CAMICAMA: Die Marke der KV Schneppenheim erstellt 3D-Objekte aus Kunststoff. Dazu zählen Buchstaben und Logos, Schaufensterdekorationen, Ladenbau, Messebau – und Messe-Objekte. Dabei entstehen oft richtige Hingucker: Zuletzt produzierte der Betrieb etwa ein Logo aus Styropor der Brandschutzklasse 1 mit den Maßen Länge 215 cm, Breite 20 cm, Höhe 51 cm für den Personaldienstleister Adecco. Dieser Schriftzug schmückt nun den Eingangsbereich der Düsseldorfer Niederlassung.

„Unsere Qualität, der hohe Standard und die große Flexibilität“, benennt Carina Schneppenheim die Stärken des Unternehmens. Zum Stichwort Qualität zählt etwa, dass die KV Schneppenheim dank eines modernen Messsystems der Firma GOM alle Modelle optisch vermessen kann. Flexibilität heißt, dass der Betrieb bis zu drei Schichten fahren kann und täglich von sechs bis 18 Uhr für seine Kunden, Lieferanten und Partner erreichbar ist. „Das hohe Knowhow der Mitarbeiter ist ein großer Pluspunkt“, so Carina Schneppenheim. Durch dieses Wissen und die Erfahrung lassen sich viele Probleme bereits im Vorfeld lösen. Der Kunde stehe dabei im Fokus. „Wir sehen uns als Bindeglied zwischen Kunden und Gießereien.“

Stolz ist Schneppenheim zudem auf die geringe Fluktuation unter den Mitarbeitern. Zuletzt wurden neue Leute eingestellt, davor gab es eigentlich keine Veränderungen bei den Beschäftigten. „Wir sind eine Familie mit Werten“, betont Schneppenheim. Dazu gehört ein gutes Betriebsklima. 19 Mitarbeiter arbeiten derzeit im Pulheimer Betrieb. Das Unternehmen setzt dabei auf eine kontinuierliche Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Das sei zudem wichtig, sagt die Prokuristin, im Hinblick auf den stetigen Verbesserungsprozess im Unternehmen. Zur sozialen Verantwortung gehört ebenfalls, dass das Unternehmen Menschen mit Behinderung beschäftigt, die voll integriert sind in den Betriebsablauf.

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Ein Beispiel für CAMICAMA: Das Logo für die Bäckerei Voosen

Nachhaltigkeit

Carina Schneppenheim nutzt in der täglichen Praxis ihre Kontakte aus der Wissenschaft. Denn für ein Unternehmen dieser Größe ist es eher ungewöhnlich, dass man eng mit einer Hochschule zusammenarbeitet. Die KV Schneppenheim kooperiert mit der Hochschule Fresenius für Wirtschaft und Medien Düsseldorf, bietet zum Beispiel Praktika sowie Projekt- und Abschlussarbeiten für Studenten an.

Außerdem begleitet und coacht Professor Dr. habil. Ralf Neuhaus, bei dem Carina Schneppenheim einst studierte, das Unternehmen. Konkret zeigt sich die Zusammenarbeit mit der Hochschule Fresenius Düsseldorf beispielsweise im Projekt STÄRKE:  Die Hochschule ist einer der Kooperationspartner dieses Projektes, der Name steht dabei für „Starke Beschäftigte und starke Betriebe durch Stärkung der Änderungsfähigkeit mit Resilienz-Konzepten.“ Ziel des Projektes, das seit 2016 läuft, ist es, kleine und mittlere Betriebe widerstandsfähiger gegen Krisen und Rückschläge zu machen. Wie? Durch die gezielte Entwicklung von Strukturen und Geschäftsprozessen innerhalb des Unternehmens. Seit 2014 hat sich die KV Schneppenheim weiterhin dem Modell der European Foundation for Quality Management (EFQM) verpflichtet. Das EFQM-Modell bietet laut eigener Definition den „Rahmen für eine ganzheitliche Bewertung und Steuerung der Organisation“.

Kunststoffverarbeitung Schneppenheim GmbH

Kunststoffverarbeitung im Betrieb (Bilder: KV Schneppenheim)

Zu den Kriterien des EFQM-Modells zählen Führung, Politik und Strategie, Mitarbeiterorientierung, Partnerschaften und Ressourcen, Prozesse, Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterzufriedenheit, Auswirkungen auf die Gesellschaft und Geschäftsergebnisse. Die Anforderungen des Modells sind deutlich höher als beim Iso-Qualitätsmanagement. Im November 2016 hat die KV Schneppenheim die erste Auszeichnung nach Committed to Excellence (C2E) geschafft und damit die erste der drei Stufen des Excellence Modells erklommen. „Je weiter das System geht, desto anstrengender wird es“, erklärt Carina Schneppenheim. Das Modell lebt, es müsse gepflegt werden. Und es müsse verstanden werden. Jedenfalls sind die nächsten Stufen des EFQM fest eingeplant.
von Ulrich König

Hier finden Sie den originalen Artikel „Mentor aus der Wissenschaft“ in der modell+form 3/17.

3D-Messtechnik ATOS

Im heutigen Projektgeschäft sind Fehler in Prozessen und Produkten kaum noch zulässig und akzeptabel. Um unserem eigenen Qualitätsanspruch nachzukommen, verfügen wir seit Anfang Juli 2017 über eine innovative Technik im Rahmen unseres Qualitätsmanagements (QM). Damit gemeint ist die Erweiterung unserer Anlagen und Maschinen um die optische 3D-Messtechnik ATOS. Durch den Einsatz des Messsystems wird eine nachhaltigere, exakte Bewertung von komplexen Bauteilen sowie deren Oberflächen garantiert.

Optische 3D-Messtechnik ATOS zur industriellen Qualitätskontrolle

Seit inzwischen mehr als 20 Jahren wird das optische 3-D-Koordinatenmesssystem ATOS von der Firma GOM hergestellt sowie kontinuierlich weiterentwickelt. Mit dem ATOS Scanner lassen sich binnen weniger Sekunden mehrere Millionen Messpunkte erfassen, woraus dreidimensionale Messdaten entstehen. ATOS Systeme erfassen flächenhaft gesamte Bauteilgeometrien in Form hochauflösender Punktewolken. Daraus resultierende Polygonnetze stellen schließlich die exakten Freiformoberflächen und Regelgeometrien von Bauteilen dar. Auf Basis daraus zu erzeugender STL-Datensätze wird eine Qualitätskontrolle in Form eines Soll-Ist-Vergleichs mit CAD-Daten ermöglicht. Die Digitalisierung von Bauteilen, insb. formgebender Konturen von Modellen, ist damit eine fast 100 %-ige Kontrolle und quasi die Versicherung, dass alles in Ordnung ist.

Auswertung von 3D-Messdaten mittels GOM Inspect

Zur Analyse der erfassten 3d-Messdaten kommt die Software GOM Inspect bzw. ATOS Professional zum Einsatz. Diese ermöglicht eine gezielte Form- und Maßanalyse, eine 3D-Inspektion und Netzbearbeitung von 3D-Punktewolken sowie von CAD-Daten. Abweichungen zwischen den Ist-und Soll-Daten werden durch die generierten Flächendaten farbig sichtbar, sodass die Visualisierung und Lokalisierung problematischer Bereiche erleichtert wird. Da die Messdaten sämtliche Objektinformationen enthalten, leitet die Software neben Flächenabweichungen zum CAD-Modell auch automatisch Detailinformationen wie Form- und Lagetoleranzen, Beschnitt oder Lochlagen ab. Zur Dokumentation und weiteren Datenverarbeitung der Messergebnisse beinhaltet die Inspektionssoftware zahlreiche Berichts- sowie Dokumentationsfunktionen. Die Messberichte lassen sich zudem in in verschiedene Formate wie z. B. Excel, PDF, HTML oder Word exportieren.

Prozesssicherheit entlang der Wertschöpfungskette 

Viele Firmen haben zunächst nur die maßliche Validierung von Gussteilen im Fokus. Der Einsatz der optischen Messtechnik ist jedoch nicht nur zur Prüfung von Gussteilen relevant, sondern unterstützt und beschleunigt fast alle Bereiche im Modell- und Werkzeugbau. Die Digitalisierung von Bauteilen bietet deutliche Zeit- sowie Kostenvorteile bei gleichzeitiger Realisierung kurzer Liefertermine und Senkung des Ausschussanteils. So beispielsweise ermöglicht die Kontrolle von Fräsergebnissen bereits eine frühzeitige Identifikation potenzieller Fehler an formgebenden Konturen sowie deren Korrektur. Folglich steigert die Integration optischer 3D-Messtechnik in nahezu allen Herstellungsstufen die Prozesssicherheit.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass durch den Einsatz optischer Messsysteme entlang der gießereitechnischen Prozesskette, die Wirtschaftlichkeit aller Partner gesteigert wird.

(Quelle: GOM GmbH)

Impressionen Tebis-Hausmesse 2017!

Zum 14. mal fand am 29. und 30. Juni 2017 die Tebis Hausmesse in der Unternehmenszentrale in Martinsried statt. Rund 600 Besucher aus dem In- und Ausland nahmen mit uns an der Messe von Tebis teil. Dabei bietete die Veranstaltung ein vielfältiges Programm.

Buntes Messeprogramm

Im Mittelpunkt der Messe standen die Gestaltung effizienterer Kundenprozesse sowie die Thematik der Automatisierung. So bestand für die Besucher der Messe einerseits die Möglichkeit sich über aktuelle und zukünftige Softwareneuheiten sowie die Dienstleistungskompetenz von Tebis zu informieren. Dabei stießen vor allem die Verbesserungen der aktuellen Release 4, ebenso wie die deutlichen Verbesserungen in der Performance, welche zur Release 5 angekündigt sind auf große Resonanz. Andererseits brillierte die Hausmesse mit hochkarätigen Praxisvorträgen aus dem Werkzeug-, Formen- und Modellbau. Zu den Referenten zählten Oliver Färber (Plant Manager der Ford-Werke GmbH in Köln), Diedrich Diedrichsen (Geschäftsführer der Heinz Schwarz GmbH & Co. KG in Preußisch Oldendorf) sowie Falk Visarius (‎Leiter Technologie Design Modell der Porsche AG in Weissach) und Markus Reuss (Geschäftsführer, der Modell- und Formenbau M.Reuss GmbH in Schwarzach).

Nicht zur kurz kam das Netzwerken und der Erfahrungsaustausch mit Fachleuten sowie den Kollegen aus der Branche. Der Austausch wurde dabei gelungen durch ein von Magie und Comedy begleitetes Abendprogramm abgerundet. Eine in Summe grandiose Veranstaltung, welche uns neben zahlreichen Neuigkeiten seitens Tebis und spannenden Unterhaltungen Vorfreude und Spannung auf die nächste Hausmesse macht!

(Quelle: Tebis – Technische Informationssysteme AG)

Neue Mitarbeiter verstärken unser Team!

Ab sofort erfährt die Kunststoffverarbeitung Schneppenheim GmbH tatkräftige Unterstützung von zwei neuen Mitarbeitern. Seit heute, dem 15. Mai 2017 heißen wir Herrn Andreas Schächtel und Herrn Marcel Ramisch in unserem Team herzlich willkommen!
Wir freuen uns über die Neuzugänge im Team sowie deren Unterstützung 🙂

Damit beziffert das Team der KV Schneppenheim GmbH nun in Summe 19 motivierte sowie hoch-qualifizierte Mitarbeiter. Ein weiterer Schritt zur konsequenten Umsetzung unserer strategischen Ziele sowie unserer Vision!

Wollen auch Sie ein Teil unseres Unternehmens werden? Wir suchen Unterstützung für unseren CAD-Bereich (CNC-/CAD-Programmierer (m/w)) sowie für unsere manuelle Fertigung im Modellbau.
Ebenso freuen wir uns über Ihre Initiativbewerbung per Mail an [email protected]!

Wir wünschen unseren neuen Kollegen und ebenso unseren Lesern einen erfolgreichen Start die Woche!
Ihr Team, der KV

Unterstützung für unser Modellbau Team gesucht!

Die Kunststoffverarbeitung Schneppenheim GmbH wurde im Jahr 1970 gegründet und befindet sich seit jeher in der Führung der Familie Schneppenheim. Seit nun mehr als 47 Jahren ist das Unternehmen erfolgreich im Gießereimodellbau für die Automobil-, Werkzeugbau- sowie Maschinenbaubranche tätig. Die Werte des Unternehmens basieren auf Loyalität, Gemeinschaft und Familie.  Die Fluktuationsquote innerhalb der Kunststoffverarbeitung Schneppenheim GmbH , welche unter 1 % liegt, zeigt die erfolgreiche Umsetzung dieser Werte. Hier stehen die Menschen im Mittelpunkt! Für unseren Bereich Gießereimodellbau suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen

Modellbauer (m/w)

Ihre Aufgaben

  • Prototypenbau / Prototypenerstellung
  • Kleinserien
  • Designmodellbau, Werkzeug- und Formenbau
  • Anfertigen von Modellen, Werkzeugen, Formen und Vorrichtungen nach CAD-Vorgaben, technischen Zeichnungen/ technischen 3D-Vorgaben aus Polystyrol und Polyurethan
  • Anfertigen maßgenauer Modelle in enger Zusammenarbeit mit Technikern und Teamkollegen
  • Fertigung von PU-Formen
  • Oberflächenfinish und Veredelung von Prototypen
  • Lackierarbeiten und Baugruppenmontage
  • Terminverfolgung der Arbeitsumfänge und Sicherstellung des Informationsflusses

Ihr Profil

  • Sie verfügen über eine abgeschlossene Berufsausbildung zum Modellbauer, Werkzeugmacher oder vergleichbarer Qualifikation oder Berufserfahrung als Modellbauer (mind. 2 Jahre)
  • Versierter Umgang mit unterschiedlichen Werkstoffen (Holz, Kunststoff, Metall )
  • Erfahrung in dem Umgang mit modellbautypischen Maschinen
  • Erfahrung im Umgang mit Klebstoffen
  • PC-Kenntnisse
  • CAD-/3D-Kenntnisse
  • Ausgeprägtes handwerkliches Geschick sowie ein Gespür für Form, Fläche und Funktion
  • Freude am Austüfteln kreativer Lösungsansätze
  • Teamfähigkeit, Selbstständigkeit und Eigeninitiative

Wir bieten Ihnen
eine interessante Tätigkeit mit Perspektive, Teamarbeit, eine leistungsgerechte Entlohnung sowie persönliche Fort- und Weiterbildungsangebote. Zudem ist ein vielfältiger Einsatz innerhalb unseres Teams möglich, in Abhängigkeit der Erfordernisse sowie Ihrer Fähigkeiten. Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (per E-Mail an [email protected]) unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen und Ihrer Verfügbarkeit.

Ihr Team der Kunststoffverarbeitung Schneppenheim GmbH

Mit STÄRKE in den Frühling!

Das dritte Konsortialtreffen im Rahmen des vom europäischen Sozialfond (ESF) geförderten Projekt STÄRKE fand am 06. April 2017 bei der Heusch GmbH & Co. KG in Aachen statt.

Die Heusch GmbH & Co. KG zählt zu einem der vier Praxispartner im Projekt. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1850 von Severin Heusch und hat seine Wurzeln in Aachen. Seit mehr als 160 Jahren sind HEUSCH-Messer der Inbegriff von Top-Qualität in der Textilverarbeitung. Um ein besseres Verständnis für die Tätigkeitsbereiche und Prozesse der Heusch GmbH & Co. KG zu erlangen, startete das Projektteam mit einem Betriebsrundgang in den Tag.

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3. Konsortialtreffen Projekt STÄRKE im April 2017

Anschließend wurde der aktuelle Stand im Projekt STÄRKE (Starke Beschäftigte und starke Betriebe durch Stärkung der Änderungsfähigkeit mit Resilienz-Konzepten.“) dargestellt. Dies umfasste einerseits die bereits erreichten Meilensteine im Projektablauf sowie die damit in Verbindung stehenden Erfahrungen und Erkenntnisse. Andererseits wurde die weitere, zum Teil unternehmensindividuelle, Projektplanung aufgezeigt. Aufbauend auf dem Status Quo des Projekt STÄRKE fand ein Workshop zum Thema „Veränderungen“ statt. Der Fokus des Workshops lag dabei auf erfolgsfördernden sowie hemmenden Faktoren im Rahmen von Veränderungsmanagement. Unter Einbezug von Praxisbeispielen und einem theoretischen Input vorweg, ergaben sich sowohl spannende Diskussionen als auch die Ergebnisse im Verlauf des Workshops!

Mit Blick auf den Kalender freuen wir uns zunächst auf den 01. Juni 2017. Denn ab dann stehen wieder unsere unternehmensindividuellen Ziele und Maßnahmen im Mittelpunkt!

Wir starten mit STÄRKE in den Frühling 🙂
Ihr Team der Kunststoffverarbeitung Schneppenheim GmbH

STÄRKEKIT Projekt StärkeBMBF

STA(E)RKE Ziele und Maßnahmen!

Seit Januar 2016 zählt die Kunststoffverarbeitung Schneppenheim GmbH zu einem von vier Praxispartnern in dem vom europäischen Sozialfond (ESF) geförderten Projekt STÄRKE. Das Akronym STÄRKE steht für: Starke Beschäftigte und starke Betriebe durch Stärkung der Änderungsfähigkeit mit Resilienz-Konzepten.“

Am vergangenen Donnerstag, dem 03. November 2016, erfolgte basierend auf den ersten beiden Erhebungstagen am 4. und 19. Juli 2016 nun die Ergebnisdarstellung durch die wissenschaftlichen Projektpartner. Auf Grundlage der Analyseergebnisse der Ausgangssituation der KV Schneppenheim GmbH wurden zunächst unternehmensindividuelle (Projekt-)Ziele abgeleitet sowie für deren Erreichung geeignete Maßnahmen ausgewählt. Die modular aufgebauten Maßnahmen gilt es nun im Rahmen der dreieinhalbjährige Projektlaufzeit von STÄRKE sowie in Anlehnung an die Rahmenbedingungen des Unternehmens umzusetzen, um folglich sowohl die individuelle als auch organisationale Resilienz im Unternehmen zu entwickeln sowie. Damit stellt sich die nächste Herausforderung in der zeitlichen Maßnahmenplanung sowie deren Umsetzung im Pilotunternehmen.

Zunächst aber geht es in großen Schritten auf den 11. November 2016 zu, an dem die Validierung Committed to Excellence (C2E) nach dem EFQM Excellence Modell im Hause der Kunststoffverarbeitung Schneppenheim GmbH erfolgt.

Wir sind gespannt auf das Ergebnis der Validierung und werden berichten 🙂
Ihr Team, der KV Schneppenheim GmbH

STÄRKEKIT Projekt StärkeBMBF

Wir suchen Unterstützung für unseren Bereich Gießereimodellbau

Für unseren Bereich Gießereimodellbau suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Modellbauer (m/w).

Ihre Aufgaben

  • Prototypenbau / Prototypenerstellung
  • Kleinserien
  • Designmodellbau, Werkzeug- und Formenbau
  • Anfertigen von Modellen, Werkzeugen, Formen und Vorrichtungen nach CAD-Vorgaben, technischen Zeichnungen/ technischen 3D-Vorgaben aus Polystyrol und Polyurethan
  • Anfertigen maßgenauer Modelle in enger Zusammenarbeit mit Technikern und Teamkollegen
  • Fertigung von PU-Formen
  • Oberflächenfinish und Veredelung von Prototypen
  • Lackierarbeiten und Baugruppenmontage
  • Terminverfolgung der Arbeitsumfänge und Sicherstellung des Informationsflusses

Ihr Profil

  • Sie verfügen über eine abgeschlossene Berufsausbildung zum Modellbauer, Werkzeugmacher oder vergleichbarer Qualifikation oder Berufserfahrung als Modellbauer (mind. 2 Jahre)
  • Versierter Umgang mit unterschiedlichen Werkstoffen (Holz, Kunststoff, Metall )
  • Erfahrung in dem Umgang mit modellbautypischen Maschinen
  • Erfahrung im Umgang mit Klebstoffen
  • PC-Kenntnisse, CAD-/3D-Kenntnisse
  • Ausgeprägtes handwerkliches Geschick sowie ein Gespür für Form, Fläche und Funktion
  • Freude am Austüfteln kreativer Lösungsansätze
  • Teamfähigkeit, Selbstständigkeit und Eigeninitiative

 

Wir bieten Ihnen
eine interessante Tätigkeit mit Perspektive, flexible Arbeitszeiten, eine leistungsgerechte Entlohnung sowie persönliche Weiterbildungs- und Fortbildungsangebote.  Zudem ist ein vielfältiger Einsatz innerhalb unseres Modellbauteams möglich, in Abhängigkeit der Erfordernisse sowie Ihrer Fähigkeiten.

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (per E-Mail an [email protected]) unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen und Ihrer Verfügbarkeit.

Ihr Team der Kunststoffverarbeitung Schneppenheim GmbH

 

Studierende in der Praxis: Hochschule Fresenius Düsseldorf führt erstmals Wintercamp durch

Prof. Ralf Neuhaus und Carl-Heinz Schneppenheim

Prof. Ralf Neuhaus (rechts) und Carl-Heinz Schneppenheim blicken auf ein erfolgreiches Wintercamp zurück.

Die Premiere des so genannten Wintercamps der Hochschule Fresenius Düsseldorf fand am 10. und 11. März in der Niederlassung der Kunststoffverarbeitung Schneppenheim GmbH statt. Vier Studierende der Studiengänge Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspsychologie aus Köln und Düsseldorf hatten an den beiden Tagen die einmalige Chance, das Unternehmen vor Ort kennenzulernen und wertvolle Praxiserfahrung zu sammeln.

Die KV Schneppenheim GmbH ist Partner und Spezialist bei der Erstellung von Kunststoffmodellen im Automobilsektor (Werkzeugbau),Maschinenbausektor, Gießereimodellbau sowie Design, Messebau und -gestaltung. Der Standort des Unternehmens befindet sich in Pulheim. Mit einer Produktionsfläche von 2.000 Quadratmetern und 17 Mitarbeitern bietet das Unternehmen im Mehrschichtbetrieb die Umsetzung kurzfristiger und individueller Modellbau-Anforderungen seit mehr als 45 Jahren an.

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