Neuzugang im Modellbau Team!

Wir gehen unser Geschäft nicht wie einen Sprint an, sondern wie einen Marathon.
© 
Jochen Zeitz

Zielorientierte Unternehmensführung

Inspiriert von den Worten Jochen Zeitz (Vorstandsvorsitzender Puma AG) sowie unserer unternehmerischen Vision betreiben wir sowohl unsere Geschäft als auch unsere Personalplanung und -beschaffung, nämlich geprägt von Nachhaltigkeit und mit Weitblick. In diesem Zusammenhang erweitern wir mit dem heutigen Tage, dem 02. Mai 2018 unser Modellbau Team und heißen Herrn Florian Klages herzlich Willkommen. Wir freuen uns über uns über den Neuzugang im Unternehmen und repräsentieren nun ein Team mit rund 20 motivierten sowie hoch-qualifizierten Mitarbeitern.

Werden Sie Teil unseres (Modellbau) Teams!

Suchen Sie nach einer neuen Herausforderung? Wollen Sie sich beruflich nochmals verändern? Oder möchten Sie ohnehin Mitglied unseres Unternehmens werden? Dann bewerben Sie sich bei uns!

Wir suchen kontinuierlich Unterstützung für unsere Bereiche CAD-/CAM-Programmierung sowie die manuelle Fertigung. Hier finden Sie unserer aktuellen Stellenangebote. Ebenso freuen wir uns aber auch über Ihre Initiativbewerbung per E-Mail an [email protected]!

Wir wünschen eine erfolgreiche Arbeitswoche,
Ihr KV Schneppenheim Team

Positive Resonanz beim STÄRKE Konsortialtreffen

Am Dienstag, den 24. April 2018 durften wir mit Stolz das fünfte Konsortialtreffen des Projektes STÄRKE in der Kunststoffverarbeitung Schneppenheim GmbH in Pulheim ausrichten. Mit mehr als 20 teilnehmenden Personen aus Wirtschaft und Wissenschaft haben wir einen interessanten und vor allem lehrreichen Tag teilen dürfen. Wie dieser Tag verlief und was überhaupt STÄRKE ist, berichten wir Ihnen gerne 🙂

Wofür steht STÄRKE?

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Der Betriebsrundgang während des fünften Konsortialtreffens!

Im Hinblick auf die sich stetig und kontinuierlich ändernden Marktanforderungen bedarf es zunehmend einem hohen Maß an selbst-gesteuertem Handeln, kommunikativen Kompetenzen und Fähigkeiten zur Selbstorganisation. Die Konsequenz beziehungsweise Folge daraus ist ein zunehmender Bedarf an Resilienz. In Anbetracht dieser Veränderungen und Anforderungen werden präventive und innovative Maßnahmen staatlich gefördert. An dieser Stelle greift unter anderem die Bekanntmachung „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen“ des Bundesministerium für Bildung und Forschung, welche das Projekt STÄRKE fördert. Das Akronym STÄRKE steht für „Starke Beschäftigte und starke Betriebe durch Stärkung der Änderungsfähigkeit mit Resilienz-Konzepten“.  Das Ziel von STÄRKE ist es ein Konzept mit vier Pilot-KMU zur individuellen und organisationalen Resilienz zu entwickeln wie auch zu erproben.

Bereits seit Anfang des Jahres 2016 zählen wir zu einem von vier Pilotunternehmen im Konsortium des Projektes STÄRKE. Neben uns repräsentieren die Martin Luck Metallgießerei GmbH, die HEUSCH GmbH & Co. KG und die Steinstosser Qualitätswerkzeuge GmbH & Co. KG die Pilot-Unternehmen im Projekt. Zu den wissenschaftlichen Partnern von STÄRKE zählen das Institut für Arbeitswissenschaft, TU Darmstadt in der Rolle als Konsortialführer, das Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. sowie das Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e.V. (Düsseldorf) und die Hochschule Fresenius für Wirtschaft und Medien GmbH (Düsseldorf).

Themenschwerpunkt „Fehlerkultur“ beim Konsortialtreffen 

Überpünktlich starteten wir am 24. April 2018 in die Veranstaltung des Projektes STÄRKE. Mit einleitenden Worten eröffnete Frau Dr. König (Institut für Arbeitswissenschaft, TU Darmstadt) als Konsortialführer das Konsortiumstreffen schließlich um 10. 30 Uhr. Anschließend erfolgte die Begrüßung aller Teilnehmer durch die Gastgeber, Herrn Carl Heinz Schneppenheim und Frau Carina Schneppenheim.

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Typisch „KÖLSCH“ wurde beim Konsortialtreffen STÄRKE am 24.04.2018 gespeist 🙂

Im Anschluss an den offiziellen Empfang und die Eröffnung der Veranstaltung erfolgte eine allgemeine Einführung in die mehr als 48-jährige Historie der KV Schneppenheim GmbH sowie deren Leistungen und Tätigkeitsbereichen. Der darauffolgende Betriebsrundgang beziehungsweise die Interaktion der einzelnen Fertigungsbereiche des Unternehmens veranschaulichte nochmals das Zusammenspiel langjähriger Tradition und Erfahrung nebst der stetig voranschreitenden Technologie. Der Themenschwerpunkt des fünften Konsortialtreffens bildete die  sog. Fehlerkultur ab. Neben einem theoretischen Input zur Fehlerkultur durch die studentische Mitarbeiterin, Frau Carolin Hitzegrad, folgte am Nachmittag ein praxisorientierter Workshop zum Thema Fehlerkultur & Kommunikation in der Veränderung. Unter (An-)Leitung von Frau Flüter-Hoffmann und Frau Dr. Hammermann (beide vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.) war es die Aufgabe der teilnehmenden Projektpartner typische Fehlerarten sowie deren Auftrittswahrscheinlichkeit zu analysieren und bewerten. Im Rahmen der Ergebnispräsentation wurde übereinstimmend der Flüchtigkeitsfehler zum „Fehlerkönig“ gekürt.

Ausblick im Projekt

Nach einem lehrreichen Tag erfolgte zum Abschluss der Veranstaltung durch Frau Bettenbühl (Institut für Arbeitswissenschaft, TU Darmstadt) zum einen die Darstellung des aktuellen Projektstands. Zum anderen gab sie einen Ausblick in Richtung Projektende 2019. Mit einer positiver Resonanz aller Anwesenden wurde das Konsortialtreffen schließlich am frühen Nachmittag beendet. Dieses war somit das vorletzte Treffen im Konsortium, vor dem großen und letzten Konsortialtreffen im November in Darmstadt.

An dieser Stelle möchte wir uns nochmals bei allen Teilnehmern und Unterstützern herzlich bedanken!
Wir blicken einem spannenden Projektende entgegen 🙂

Ihr Team, der KV Schneppenheim GmbH

 

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STÄRKE – Konsortialtreffen bei der KV Schneppenheim GmbH

Am 24. April 2018 wird bei uns in der KV Schneppenheim GmbH das fünfte Konsortialtreffen des Projektes STÄRKE stattfinden. Seit Januar 2016 sind wir Teil des Projektteams STÄRKE, welches durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Bekanntmachung „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen“ gefördert wird.

Nach der Ausrichtung bei einem der teilnehmenden Unternehmen im Juli 2016 sind wir stolz, das diesjährige Konsortialtreffen bei uns ausrichten zu dürfen 🙂

Das Projekt STÄRKE

Das Ziel des Projekts STÄRKE ist es, ein Gesamtkonzept zur Einschätzung sowie Entwicklung individueller und organisationaler Resilienz in Unternehmen zu entwickeln. Das Projekt verbindet  arbeitswissenschaftliche, psychologische und betriebswirtschaftliche Ansätze. Dabei werden diverse Instrumente zur Beurteilung der Arbeitssysteme und -abläufe sowie das EFQM-Modell 2013 (European Foundation for Quality Management) genutzt sowie etabliert. Das anerkannte, internationale Qualitätsmanagementsystem wird zur Analyse in den KMU eingesetzt. Auf dieser Basis entwickelt das Projektteam ein erweitertes „EFQMplusR-Konzept“ (EFQM plus Resilienz). Das EFQMplusR-Konzept soll sowohl die Aspekte der individuellen als auch der organisationalen Resilienz integrieren. Die Erfahrungen in den Pilot-KMU werden in Form einer praxisnahen Handlungshilfe, dem sog. Resilienzkompass sowie weiteren Materialien aufbereitet.

Ablauf des Konsortialtreffens

Auf der Agenda steht zuallererst die Begrüßung der Teilnehmer. Diese wird durch Frau Dr. König (Institut für Arbeitswissenschaft, TU Darmstadt) vorgenommen. Anschließend wird Frau Schneppenheim einen Betriebsrundgang mit den Teilnehmern machen. Der Themenschwerpunkt des Konsortialtreffen ist diesmal „Fehlerkultur“. Die Pause soll insbesondere dafür genutzt werden, um sich untereinander auszutauschen. Im Nachgang an die Pause erfolgt ein Workshop zum Thema „Fehlerkultur“ bzw. „Kommunikation in der Veränderung“. Zum Abschluss des Konsortialtreffens, werden die organisatorischen Themen im Rahmen des Projektes geklärt. Unter der Leitung von Frau Bettenbühl (Institut für Arbeitswissenschaft, TU Darmstadt) wird der Stand des STÄRKE-Projektes nochmals erläutert sowie ein möglicher Ausblick für die Zukunft gegeben.

Wir freuen uns, dieses Konsortialtreffen bei uns ausrichten zu dürfen und sind gespannt, wie die Resonanz im Nachhinein ausfällt!

Studentische Unterstützung für die Schneppenheim GmbH

In diesem Beitrag möchten wir  Peer Oberhoff und Carolin Hitzegrad, zwei studentische Aushilfskräfte bei uns begrüßen und offiziell vorstellen. Peer Oberhoff ist seit dem 1. April 2018 Mitglied unseres Teams, während Carolin Hitzegrad bereits seit Oktober 2017 unter unserer Obhut steht. Die beiden sind aktuell Studenten an der Hochschule Fresenius Düsseldorf und bestätigen uns unsere erfolgreiche Kooperation mit der Hochschule.

Erweiterung unseres Teams im Marketing und Qualitätsmanagement

Peer Oberhoff ist 19 Jahre alt, zurzeit im zweiten Semester und studiert Medien- und Kommunikationsmanagement. Er wird uns im Bereich Marketing und Content Management unterstützen.

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Peer Oberhoff

Des Weitere bringt er Erfahrungen in PR- und Öffentlichkeitsarbeit aus dem Sport-Bereich mit. Dort betreut er die Öffentlichkeitsarbeit von Deutschlands größtem Schwimmverein, dem SV Bayer Uerdingen 08. Mit dem Einstieg bei der KV Schneppenheim GmbH, möchte er sein Blickfeld erweitern und weitere Einblicke in die Marketing-Welt bekommen. Er wird bei Inhalten auf unserer Webseite und unseren Social-Media-Kanälen der Marke CAMICAMA® unterstützend tätig sein und bei der Entwicklung neuer Ideen für die Erweiterung unseres Marketing-Bereiches unterstützen.

Des Weiteren wird er uns bei der Durchführung von Keyword-Analysen und Konkurrenzanalysen unterstützen, um daraus neue Ideen für den Social Media Bereich ableiten zu können. Herr Oberhoff wurde durch unsere Stellenanzeige für den Bereich Social Media auf uns aufmerksam. Es folgten mehrere positive Gespräche bei denen wir uns letztendlich entschieden, ihn in unser Team aufzunehmen.

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Carolin Hitzegrad

Ebenfalls an der Hochschule Fresenius in Düsseldorf studiert Carolin Hitzegrad. Die 20-jährige Studentin ist dort bereits seit September 2015 immatrikuliert und konzentriert sich auf Betriebswirtschaftslehre. Seit Anfang des Jahres 2016 arbeitet sie an der Hochschule als studentische Hilfskraft für das Forschungsprojekt „STÄRKE“, welches in Unternehmen die Kriterien des EFQM-Modells etabliert sowie das Thema Resilienz vermittelt. STÄRKE“ steht für „Starke Beschäftigte und starke Betriebe durch Stärkung der Änderungsfähigkeit mit Resilienz-Konzepten“.  Da wir als Unternehmen Teil des STÄRKE-Projektes sind, kam es so im Laufe der Zeit immer wieder zum Kontakt sowie Besuchen mit ihr bei uns vor Ort. Der erste Kontakt entstand jedoch durch den Studiendekan Prof. Dr. Ralf Neuhaus im Rahmen eines EFQM Trainings bei uns vor Ort. Neben den Studierenden der HS Fresenius nahmen auch einige unserer Mitarbeiter und Kollegen teil. Seit Anfang Oktober 2017 ist Carolin Hitzegrad nun ebenso für uns tätig. Insbesondere im Bereich des Qualitätsmanagements unterstützt sie das Team der Kunststoffverarbeitung Schneppenheim tatkräftig. An der Hochschule Fresenius belegt sie aktuell die Studienschwerpunkte „Ganzheitliche Wertschöpfungssysteme“ und „Organisationspsychologie und -Beratung“, welche ihr beide für die Arbeit in unserem Hause sehr weiterhelfen werden.

Studentische Unterstützung bei uns vor Ort

Herr Oberhoff wird überwiegend dienstags bei uns vor Ort sein und Frau Hitzegrad ist mittwochs bei uns im Unternehmen. Die beiden sind sowohl per E-Mail ([email protected]) als auch telefonisch (  (+49) 2238 965-33-0) zu erreichen.

Wir heißen Frau Hitzegrad und Herrn Oberhoff herzlich Willkommen bei uns und hoffen, dass die beiden einiges bei uns lernen 🙂

Frohe Ostern!

Liebe Kunden und Partner,

wir wünschen Ihnen und Ihren Familien frohe Ostern!

Wir stehen Ihnen wie gewohnt am Dienstag, den 03. April ab 6 Uhr wieder zur Verfügung 🙂

Sie erreichen uns sowohl per Mail [email protected] als auch telefonisch unter +49 2238 / 965-33-0.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Team, der KV Schneppenheim GmbH

Wir wünschen frohe Weihnachten!

Zuverlässigkeit und Loyalität sind die Basis für eine gute Geschäftsbeziehung.

Wir bedanken uns bei Ihnen herzlich dafür, dass Sie Ihre Projekte in unsere Hände gegeben haben.

Auch im Jahr 2018 werden wir als starkes Team dafür sorgen,
dass wir mit Ihnen die Ziele und Erfolge erreichen, die Sie sich gesetzt haben.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen, Ihren Mitarbeitern und Familien
Gesundheit, Glück und Erfolg für das neue Jahr.

Frohe Weihnachten wünscht das Team
der Kunststoffverarbeitung Schneppenheim GmbH

Studentische Aushilfe (m/w) im Qualitätsmanagement gesucht!

Die Kunststoffverarbeitung Schneppenheim GmbH wurde im Jahre 1970 gegründet und befindet sich seit jeher in der Führung der Familie Schneppenheim. Seit nun mehr als 47 Jahren ist das Unternehmen erfolgreich im Gießereimodellbau für die Automobil-, Werkzeugbau- sowie Maschinenbaubranche tätig. Die Werte des Unternehmens basieren auf Loyalität, Gemeinschaft und Familie.  Die Fluktuationsquote innerhalb der Kunststoffverarbeitung Schneppenheim GmbH, welche unter 1 % liegt, zeigt die erfolgreiche Umsetzung dieser Werte. Hier stehen die Menschen im Mittelpunkt!

Wir suchen zur Unterstützung für unser Team im Bereich Qualitätsmanagement, zum 01.02.2018

Minijobber oder Studentische Aushilfen (m/w)

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Studentische Aushilfe (m/w) im Social Media Bereich gesucht!

Die Kunststoffverarbeitung Schneppenheim GmbH wurde im Jahre 1970 gegründet und befindet sich seit jeher in der Führung der Familie Schneppenheim. Seit nun mehr als 47 Jahren ist das Unternehmen erfolgreich im Gießereimodellbau für die Automobil-, Werkzeugbau- sowie Maschinenbaubranche tätig. Die Werte des Unternehmens basieren auf Loyalität, Gemeinschaft und Familie.  Die Fluktuationsquote innerhalb der Kunststoffverarbeitung Schneppenheim GmbH, welche unter 1 % liegt, zeigt die erfolgreiche Umsetzung dieser Werte. Hier stehen die Menschen im Mittelpunkt!

Wir suchen zur Unterstützung für unser Team im Bereich Social Media und Content Management zum 01.02 oder 01.03.2018

 Minijobber oder Studentische Aushilfen (m/w)

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Ausbildung zum technischen Modellbauer (m/w)

Die Kunststoffverarbeitung Schneppenheim GmbH wurde im Jahre 1970 gegründet und befindet sich seit jeher in der Führung der Familie Schneppenheim. Seit nun mehr als 47 Jahren ist das Unternehmen erfolgreich im Gießereimodellbau für die Automobil-, Werkzeugbau- sowie Maschinenbaubranche tätig. Die Werte des Unternehmens basieren auf Loyalität, Gemeinschaft und Familie.  Die Fluktuationsquote innerhalb der Kunststoffverarbeitung Schneppenheim GmbH, welche unter 1 % liegt, zeigt die erfolgreiche Umsetzung dieser Werte. Hier stehen die Menschen im Mittelpunkt!

Wir suchen für den Bereich manuelle Fertigung zum 01.08.2018 eine/n

Auszubildende/n zum technische/n Modellbauer/in (m/w)

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Mentor aus der Wissenschaft – modell+form 3/17

Mentor aus der Wissenschaft

Die KV Schneppenheim GmbH geht andere Wege

2020 steht das fünfzigjährige Jubiläum an: Seit 1970 existiert die Kunststoffverarbeitung (KV) Schneppenheim aus Pulheim bei Köln. Es ist ein Familienunternehmen im besten Sinne, seit 2015 arbeitet mit Carina Schneppenheim die dritte Generation aktiv im Unternehmen mit. Die studierte Betriebswirtin setzt unter anderem auf eine starke Verzahnung zwischen Wissenschaft und Praxis.  

Carl-Heinz Schneppenheim; Modellbau, Gießerei, Styropor, Modelle, EPS

Geschäftsführer Carl-Heinz Schneppenheim

Ein Rundgang durch die Räumlichkeiten der Kunststoffverarbeitung (KV) Schneppenheim im rheinischen Pulheim. Große Räume, hochmoderne Technik in Form von CNC-Zentren, an jedem Arbeitsplatz ein Computer, an  vielen Stellen lagert Styropor, das auf seine Verarbeitung wartet – es sieht aus wie in vielen anderen hochtechnisierten Betrieben der Branche. Carina Schneppenheim kennt die Räumlichkeiten bestens seit ihrer Kindheit, aber dass sie dort mal ihre berufliche Zeit verbringen würde, stand ursprünglich nicht auf dem Programm.

1970 gründete Matthias Schneppenheim das gleichnamige Unternehmen. Sohn Carl-Heinz Schneppenheim der jetzige Geschäftsführer, wuchs quasi mit dem Betrieb auf, übernahm ihn später und wandelte ihn 2000 in eine GmbH um. Die Firma plant und baut Modelle für Kunden aus den Bereichen Automobil, Werkzeug, Maschinenbau und Sondermaschinenbau, der größte Schwerpunkt ist aber immer noch der Gießereimodellbau. Dienstleistungen sind unter anderem die technische Beratung bei Projekten, Konstruktion, Design, Digitalisierung und Umwandlung von Vektorbasierten Dateien, Form- und Sonderzuschnitte, Fräsarbeiten für diverse Materialien sowie der Handel mit Guss. Insgesamt verfügt die KV Schneppenheim am Standort Pulheim über eine Produktionsfläche von rund 2500 m². Herzstück des Maschinenbereiches sind vier CNC-Maschinen mit maximalen Verfahrbereichen von 5000 mm x 2700 mm x 1200 mm. Das Unternehmen verarbeitet hauptsächlich Expandiertes Polystyrol (EPS) oder Styropor, Extrudiertes Polystyrol (XPS) oder Styrodur, Polyurethan-Hartschaum (PU), Expandiertes Polypropylen (EPP) sowie diverse weiche und harte Schaum- und Kunststoffe.

EFQM Validierung C2E am 11.11.2016, Wissenschaft, Mentor

Nach der erfolgreichen EFQM-Validierung C2E (v.l.n.r.) Carl-Heinz Schneppenheim, Carina Schneppenheim sowie Prof. Dr. Ralf. Neuhaus und Mona Muckel von der Hochschule Fresenius

Familie mit Werten

Ein weiteres Standbein ist CAMICAMA: Die Marke der KV Schneppenheim erstellt 3D-Objekte aus Kunststoff. Dazu zählen Buchstaben und Logos, Schaufensterdekorationen, Ladenbau, Messebau – und Messe-Objekte. Dabei entstehen oft richtige Hingucker: Zuletzt produzierte der Betrieb etwa ein Logo aus Styropor der Brandschutzklasse 1 mit den Maßen Länge 215 cm, Breite 20 cm, Höhe 51 cm für den Personaldienstleister Adecco. Dieser Schriftzug schmückt nun den Eingangsbereich der Düsseldorfer Niederlassung.

„Unsere Qualität, der hohe Standard und die große Flexibilität“, benennt Carina Schneppenheim die Stärken des Unternehmens. Zum Stichwort Qualität zählt etwa, dass die KV Schneppenheim dank eines modernen Messsystems der Firma GOM alle Modelle optisch vermessen kann. Flexibilität heißt, dass der Betrieb bis zu drei Schichten fahren kann und täglich von sechs bis 18 Uhr für seine Kunden, Lieferanten und Partner erreichbar ist. „Das hohe Knowhow der Mitarbeiter ist ein großer Pluspunkt“, so Carina Schneppenheim. Durch dieses Wissen und die Erfahrung lassen sich viele Probleme bereits im Vorfeld lösen. Der Kunde stehe dabei im Fokus. „Wir sehen uns als Bindeglied zwischen Kunden und Gießereien.“

Stolz ist Schneppenheim zudem auf die geringe Fluktuation unter den Mitarbeitern. Zuletzt wurden neue Leute eingestellt, davor gab es eigentlich keine Veränderungen bei den Beschäftigten. „Wir sind eine Familie mit Werten“, betont Schneppenheim. Dazu gehört ein gutes Betriebsklima. 19 Mitarbeiter arbeiten derzeit im Pulheimer Betrieb. Das Unternehmen setzt dabei auf eine kontinuierliche Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Das sei zudem wichtig, sagt die Prokuristin, im Hinblick auf den stetigen Verbesserungsprozess im Unternehmen. Zur sozialen Verantwortung gehört ebenfalls, dass das Unternehmen Menschen mit Behinderung beschäftigt, die voll integriert sind in den Betriebsablauf.

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Ein Beispiel für CAMICAMA: Das Logo für die Bäckerei Voosen

Nachhaltigkeit

Carina Schneppenheim nutzt in der täglichen Praxis ihre Kontakte aus der Wissenschaft. Denn für ein Unternehmen dieser Größe ist es eher ungewöhnlich, dass man eng mit einer Hochschule zusammenarbeitet. Die KV Schneppenheim kooperiert mit der Hochschule Fresenius für Wirtschaft und Medien Düsseldorf, bietet zum Beispiel Praktika sowie Projekt- und Abschlussarbeiten für Studenten an.

Außerdem begleitet und coacht Professor Dr. habil. Ralf Neuhaus, bei dem Carina Schneppenheim einst studierte, das Unternehmen. Konkret zeigt sich die Zusammenarbeit mit der Hochschule Fresenius Düsseldorf beispielsweise im Projekt STÄRKE:  Die Hochschule ist einer der Kooperationspartner dieses Projektes, der Name steht dabei für „Starke Beschäftigte und starke Betriebe durch Stärkung der Änderungsfähigkeit mit Resilienz-Konzepten.“ Ziel des Projektes, das seit 2016 läuft, ist es, kleine und mittlere Betriebe widerstandsfähiger gegen Krisen und Rückschläge zu machen. Wie? Durch die gezielte Entwicklung von Strukturen und Geschäftsprozessen innerhalb des Unternehmens. Seit 2014 hat sich die KV Schneppenheim weiterhin dem Modell der European Foundation for Quality Management (EFQM) verpflichtet. Das EFQM-Modell bietet laut eigener Definition den „Rahmen für eine ganzheitliche Bewertung und Steuerung der Organisation“.

Kunststoffverarbeitung Schneppenheim GmbH

Kunststoffverarbeitung im Betrieb (Bilder: KV Schneppenheim)

Zu den Kriterien des EFQM-Modells zählen Führung, Politik und Strategie, Mitarbeiterorientierung, Partnerschaften und Ressourcen, Prozesse, Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterzufriedenheit, Auswirkungen auf die Gesellschaft und Geschäftsergebnisse. Die Anforderungen des Modells sind deutlich höher als beim Iso-Qualitätsmanagement. Im November 2016 hat die KV Schneppenheim die erste Auszeichnung nach Committed to Excellence (C2E) geschafft und damit die erste der drei Stufen des Excellence Modells erklommen. „Je weiter das System geht, desto anstrengender wird es“, erklärt Carina Schneppenheim. Das Modell lebt, es müsse gepflegt werden. Und es müsse verstanden werden. Jedenfalls sind die nächsten Stufen des EFQM fest eingeplant.
von Ulrich König

Hier finden Sie den originalen Artikel „Mentor aus der Wissenschaft“ in der modell+form 3/17.